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Schmeckt wie weiße Gummibärchen

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Noch ein Zufallsfund aus der Küche. Meine private Challenge sortenreine Apfelerzeugnisse herzustellen erstreckt sich auch auf Dörrobst.

Ich bin totale Dörrobst-Novizin und stolpere noch immer von Missgeschick zu Missgeschick. Die erste Lage Dörrobst war leicht angekokelt, ich hatte zu lange und zu heiß gedörrt. Die nächste war sehr matschig, war wohl zu kurz. Mittlerweile bin ich bei 55 Grad und 14 Stunden für gedörrte Apfelschnitze. Es sind Apfelschnitze und keine Ringe denn ich mag nicht auf Resten von Kerngehäuse rumkauen und so kommen Apfelringe nicht in Frage. Wer trifft mit dem Ausstecher denn immer sauber das Kerngehäuse? Das mit dem Rumkauen auf störenden Bestandteilen gilt auch für harte Schalen. So werden die Äpfel fürs Dörren von mir geschält.

Diese Woche war der rote Gravensteiner dran, er musste schnell verarbeitet werden, sein Zustand in der Garage wurde immer prekärer. Also, roten Gravensteiner schälen, jedes Viertel in 3 – 4 Schnitze schneiden und in Essigwasser baden. In einem Sieb abtropfen lassen und dann in das Dörrgerät füllen. Nach 14 Stunden bei 55 Grad bekommt man Dörrobst das golden aussieht und ganz leicht an den Geschmack von weißen Gummibärchen erinnert.